Zweiter Abschnitt des P&R-Platzes kurz vor der Fertigstellung

2. Abschnitt des Park-and-Ride-Platzes am Bahnhof kurz vor der Fertigstellung
2. Abschnitt des Park-and-Ride-Platzes am Bahnhof kurz vor der Fertigstellung

2. Abschnitt des Park-and-Ride-Platzes am Bahnhof kurz vor der Fertigstellung

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Bürgermeisterin Sabine Anemüller hat gemeinsam mit der Technischen Beigeordneten Beatrice Kamper einen Baum im zweiten Abschnitt der Park-and-Ride-Anlage am Viersener Bahnhof gepflanzt. Mit der symbolischen Aktion macht die Stadt Viersen vorrangig auf zwei Sachverhalte aufmerksam.
Der eine betrifft den grünen Bereich. Bürgermeisterin Sabine Anemüller sagte: „Durch den Ausbau des Parkplatzes haben 27 neue Bäume einen Platz gefunden. Sie ergänzen die 22 Bäume, die im ersten Ausbauabschnitt gesetzt wurden.“ Ausgewählt wurden für diesen Standort einheimische, großblättrige Erlen. Diese Bäume werden bis zu 17 Meter hoch und haben sich als Park- und Straßenbäume bewährt. Außerdem gelten sie als sehr stadtklimaresistent.

Die andere Mitteilung interessiert vor allem Autofahrer. Beatrice Kamper, Technische Beigeordnete der Stadt Viersen, kündigte die baldige Eröffnung des zweiten Parkplatzteils an: „Nach Abschluss der Grünarbeiten muss nur noch die Deckschicht der Fahrbahnen eingebaut werden.“ Das werde in den nächsten Tagen geschehen. Sie rechne damit, sagte Frau Kamper, dass die insgesamt 156 zusätzlichen Plätze ab dem Monatsende zur Verfügung stehen, gut zwei Monate früher als ursprünglich geplant. Dietmar Schmitt, städtischer Projektleiter, sagte dazu, ein solch rascher Abschluss sei nur möglich, wenn das Wetter und das Baustellenklima – wie hier mit dem Unternehmen Lücker – mitspielten.

Wie bereits bei dem seit August 2014 nutzbaren ersten Abschnitt mit 151 Parkplätzen (darunter fünf Behindertenparkplätze) sind die schmalen Mittelstreifen des neuen Teils sowie die Randbereiche bis zu den Baumachsen mit Bodendeckern bepflanzt. Auf den umgebenden Flächen wurde Rasen eingesät. Die Zu- und Abfahrt erfolgt über die bestehende Einfahrt zur Brüsseler Allee. Zugänge bestehen von allen Seiten.

Der Ausbau des zweiten Teils wird aufgrund eines günstigen Ergebnisses der Ausschreibung letztlich rund 300.000 Euro kosten. 120.000 Euro davon entfallen auf den städtischen Anteil. 180.000 Euro fließen an Landes-Fördermitteln für Einrichtungen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), die der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zuteilt. Gefördert wird hier ein Anteil von 94 Stellplätzen. Die weiteren Plätze sind Ersatz für durch den Innerstädtischen Erschließungsring weggefallene Parkflächen (53) und Stellplätze für die Kita „Am Steinkreis“ (9).

Nach Abschluss aller Arbeiten stehen auf dieser Seite des Bahnhofs 307 Pkw-Abstellplätze sowie 80 überdachte und 25 verschließbare Stellplätze für Fahrräder zur Verfügung. Der erste Abschnitt der Park-and-Ride-Anlage war Ende August 2014 für den Verkehr freigegeben worden. Die Stadt Viersen weist in diesem Zusammenhang zudem darauf hin, dass das Parken von Fahrzeugen und Anhängern ausschließlich zu Werbezwecken auf öffentlichen Parkflächen eine verbotene Sondernutzung darstellt, die mit Geldbußen geahndet werden kann.

Bildunterschrift: Rechts neben Bürgermeister Sabine Anemüller (zweite von links) ist Bauunternehmer Theo Lücker zu sehen, ganz rechts mit dem Spaten die Technische Beigeordnete Beatrice Kamper

Foto: Stadt Viersen