Vier Fragen an den „Chef“ vom 1. FC Kleve 63/03 e.V. Christoph Thyssen

Vier Fragen an Christoph Thyssen
Vier Fragen an Christoph Thyssen

Vier Fragen an den „Chef“ vom 1. FC Kleve 63/03 e.V. Christoph Thyssen

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Christoph Thyssen führt verantwortlich den Klever Verein, der weit über die Grenzen der Stadt und des Kreises Kleve hinaus bekannt ist. Dieser Verein hat viele treue Fans, entstand aus der Fusion des VfB Kleve mit dem Sportclub Kleve. Heute eine feste Einheit in der Schwanen- und Kreisstadt, verfügt dieser Club über ein professionelles Management, einen Top-Trainerstab und über ein sehr fachkundiges Mitgliederpotential.
Christoph war gern bereit, die vier Fragen für meine Serie zu beantworten.

1. 1. FC Kleve – eine Institution in Kleve. Blicken Sie wirtschaftlich positiv in die Zukunft?

Christoph Thyssen

Der Verein hat sich mit dem Neuanfang nach der Insolvenz wirtschaftlich stabilisiert. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Gewinnung von Spenden und Generierung von Sponsoringeinnahmen jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung ist.

2. Der 1. FCK hat treue Mitglieder und Zuschauer, nimmt die Zahl der Fans durch die modernen Medien zu oder eher ab?

Christoph Thyssen

Die Zahl der Fans nimmt durch die modernen Medien meines Erachtens eher zu. Dies drückt sich zwar nicht in den Zuschauerzahlen aus, da der Gang zum
Fußballplatz nicht zwingend Voraussetzung ist um am Spielgeschehen und Vereinsleben teilnehmen zu können. Ohne die modernen Medien würden sich die
Zahlen der Mitglieder und Zuschauer eher reduzieren. Wir können uns dagegen über leichte Zuwächse freuen

3. Wenn die Möglichkeit besteht, in höhere Ligen aufzusteigen, gibt es dann eine Grenze, die man als Verein einer mittelgroßen Kreisstadt aus Potentialgründen nicht überschreiten kann?

Christoph Thyssen

Ja, wenn man sich nicht von einzelnen Großsponsoren abhängig machen möchte, gibt es sicherlich wirtschaftliche Grenzen. Aber auch von der Infrastruktur gibt es Grenzen (z. B. An- und Abreise von Fans, Parkplätze, etc.).

4. Ein Neubeginn wurde vor Jahren beim 1. FC Kleve gemacht, ist man EINE Gemeinschaft geworden, aus ehemaligen Anhängern des VfB und des SC – oder gibt es dort noch Dinge aufzuarbeiten?

Christoph Thyssen

Aus meiner Sicht sind die Mitglieder des 1. FC Kleve EINE Gemeinschaft. Auch die ehemaligen Anhänger des VfB und des SC wissen, dass wir nur gemeinsam die Tradition dieser beiden Vereine durch den 1. FC Kleve fortführen und am Leben erhalten können.

Vielen Dank an den „Chef“ des 1. FC Kleve.

Redakteur: Willi Heuvens
Fotos: Christoph Thyssen