Vier Fragen an Han Groot Obbink, vert. Gf. des Wunderland Kalkar

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Vier Fragen an Han Groot Obbink, vertretungsberechtigter Geschäftsführer des Freizeitparkes Wunderland Kalkar
Vier Fragen an Han Groot Obbink, vertretungsberechtigter Geschäftsführer des Freizeitparkes Wunderland Kalkar

Vier Fragen an Han Groot Obbink, vertretungsberechtigter Geschäftsführer des Freizeitparkes Wunderland Kalkar

Han Groot Obbink ist erfolgreicher Manager, Macher und Enthusiast, der den international bekannten und stark frequentierten, geschätzten und beliebten Freizeitpark Wunderland Kalkar mit immer neuen Ideen und Visionen zum wahren Freizeitvergnügen von Jung und Junggebliebenen bereichert und zukunftssicher gestaltet.

Auch dieser fähige Wirtschaftsführer und „Jobschaffer“ sowie Vorsitzende des Kalkarer Werberings war gerne bereit, sich meinen vier Fragen zu stellen.

1. Herr Groot Obbink, Sie sind im Bereich der Gastronomie und der Freizeit sehr erfolgreich. Wo sehen Sie noch brachliegende Felder, die es aufzuarbeiten gilt?

Es gibt immer Bereiche, die man weiter vorantreiben muss. Erfolgreich sind wir nur, weil alle Kollegen Hand in Hand in Aktion treten – sowohl im Wunderland Kalkar wie auch in unserem Messe- und Kongresszentrum und beim Werbering Kalkar aKtiv. Alleine geht es nicht. Wichtig ist vor allem auch die kontinuierliche Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Institutionen und den
hiesigen Gastronomen – aber auch das gegenseitige Verständnis füreinander! Dies alles sind Punkte, die zu jedem Zeitpunkt wichtig sind. Ohne sie kann man noch so viel arbeiten, wir kämen nicht voran.
Schön wäre es natürlich, wenn es weniger „Papierkram“ und Gesetze gäbe, um bestimmte Projekte in allen drei zuvor genannten Bereichen auf den Weg bringen zu können. Dann hätte man mehr Handlungsmöglichkeiten. Eines unserer Ziele ist es, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der
Gastronomiebetriebe in Kalkar noch weiter zu verbessern. Und: Junge Leute sollen gerne in der Gastronomie/im Freizeitsektor (also auch im Wunderland) arbeiten; dafür müssen wir Jobs „upgraden“. Sprich Anreize bieten, durch ein noch attraktiveres Umfeld (z.B. in Form von Erneuerungen, Renovierungen) und noch bessere Arbeitskonditionen. Was der Mitarbeiter ausstrahlt, gibt er an den Kunden weiter. Und so schließt sich der Kreis.

2. Unternehmertum und Politik sollten eng zusammenarbeiten – zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger. Wie sehen Sie dies?

Das sehe ich genauso. Und auch hier gilt wieder: Verständnis füreinander zeigen, wissen was man voneinander erwartet und was im Markt abläuft. Was möchte der Gast/Besucher/Bürger von mir als Unternehmer? Die Gäste werden immer anspruchsvoller… trotzdem müssen wir versuchen ihre Anforderungen und Wünsche umzusetzen, um sie für uns zu gewinnen. Das geht am besten, indem wir immer innovativer werden und neue Ideen verwirklichen.
Dazu begrüßen wir natürlich die entsprechende Unterstützung der Politik und mehr Freiräume. So zum Beispiel weitere verkaufsoffene Sonntage (um eine Abwanderung der Kaufkraft in die Niederlande zu verhindern und selbige hier bei uns zu kräftigen). Eine stärkere Mitbestimmung der Städte wäre hier durchaus wünschenswert. Oder nehmen Sie die von der Politik vorgeschriebenen Arbeitszeiten in der Gastronomie: Es gibt besucherstärkere und -schwächere Tage – in der Praxis sind starre Zeiten für Aushilfen schwer umzusetzen. Etwas mehr Flexibilität würde uns vieles erleichtern.

3. Gibt es konkrete Pläne, das Wunderland Kalkar noch attraktiver zu machen?

Oh ja, die gibt es. Wir planen einen schönen Wellnessbereich im Wunderland Kalkar – und möchten den Komfort verbessern. Damit sich die Gäste wohlfühlen. Wenn es schön bei uns ist und viele Gäste kommen ist auch das direkte Umfeld stolz auf unseren Hotel-, Business- und Freizeitpark.

4. Sie verfügen über hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ist es schwierig, solche niveauvollen Mitarbeiter/innen zu bekommen oder schulen Sie selbst im eigenen Unternehmen?

Ganz wichtig ist ein gutes Arbeitsklima. Dies hat bei uns oberste Priorität. Genauso wie gegenseitige Ehrlichkeit und Fairness sowie die Notwendigkeit als Unternehmer Entscheidungen für alle zu treffen. Ich bin sehr stolz auf meine Kolleginnen und Kollegen und sage es ihnen auch gerne. Wir müssen vor
allem junge Leute unterstützen und fördern und sie stets in allen Belangen begleiten. So auch in ihrem täglichen Arbeitsalltag in unserem Betrieb.

Ich denke, viele Leserinnen und Leser, die auch das Wunderland Kalkar besuchen oder besuchen werden, freuen sich über das Interview. Vielen Dank für die Teilnahme an meiner Medienserie.

Redakteur: Willi Heuvens
Foto: Han Groot Obbink, Manager Freizeitpark Wunderland Kalkar

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