Stalltür mit Stadtwappen

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Stalltür mit Stadtwappen symbolisiert die Verbindung mit der Landwirtschaft
Stalltür mit Stadtwappen symbolisiert die Verbindung mit der Landwirtschaft

Stalltür mit Stadtwappen symbolisiert die Verbindung mit der Landwirtschaft

Dormagen. An die enge Verbundenheit Dormagens mit der Landwirtschaft erinnert ein Kunstwerk, das der Zonser Bildhauer Klaus Winter jetzt der Stadt schenkte. Eine alte Stalltür, die er am Straßenrand fand, inspirierte ihn zu seiner Darstellung. Er kombinierte dieses Relikt der Vergangenheit mit einem Stadtwappen aus kunstvoll gebrannten Kacheln. Ab sofort ziert sein Werk das Foyer vor dem Bürgermeisterbüro im Obergeschoss des Neuen Rathauses. „Ich finde diese Darstellung sehr reizvoll. Auch heute noch hat die Landwirtschaft ja eine hohe Bedeutung für unsere Stadt“, bedankte sich Bürgermeister Erik Lierenfeld bei der Übergabe.

Auf rund 80 Ausstellungen im In- und Ausland kann Winter als freischaffender Bildhauer zurückblicken. Der 1940 in Leverkusen geborene Künstler gründete einstmals den Fachbereich Bildhauerei in der Bayer-Galeriewerkstatt. Bis 1992 hatte er die Leitung. Ein Gedenkstein, den Winter gestaltete, steht seit 1998 in Dormagens israelischer Partnerstadt Kiryat Ono. Das zwei Tonnen schwere Kunstwerk wurde dort zu Ehren von Arie Ahidov errichtet, der die Freundschaft zusammen mit dem Dormagener Pfarrer Heinz Tenhafen ins Leben rief.

Nach vielen Jahren an seinem Wohnort in Zons wird Winter demnächst in den Westerwald umziehen. Der Stadt schenkte er zum Abschied auch ein Kunstwerk zur deutschen Einheit. Es wird seinen Platz im Bürgerhaus Hackenbroich finden.

Foto: Stadt Dormagen