Skulptur soll historischen Verlauf der Wallanlage sichtbar machen

Skulptur soll historischen Verlauf der Wallanlage sichtbar machen
Das erste Holzgerüst deutet den künftigen Abschluss nach Anhebung des Walls an. Von dort aus kann man mit Hilfe der Skulpturen auf der Mittelinsel und der Wiese den historischen Verlauf nachvollziehen.

Mit der Schaffung von barrierefreien Zugängen in den Schlosspark soll auch die historische Wall- und Grabenanlage besser erlebbar gemacht werden. Der ursprüngliche Verlauf wird im Bereich der Krefelder Straße künftig durch eine Wallskulptur aus Cortenstahl nachgezeichnet, so das Vorhaben. Zum Bürgersteig hin soll der Wall außerdem auf seine alte Höhe angehoben werden. Hier entsteht eine neue Stahlmauer als Abschluss. Der weitere Verlauf ist von dort oben gut erkennbar.

Zur Abstimmung und um die tatsächlichen Proportionen wahrnehmen zu können, wurde am Mittwoch, 11. Januar, kurzzeitig ein Holzmodell in Originalgröße – hergestellt durch den sci:moers – installiert (Foto: pst). Verschiedene Behörden, u.a. die Polizei und der Landschaftsverband Rheinland, haben den Planungen zugestimmt. Mit dem Bau soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Das Gesamtprojekt „Barrierefreier Schlosspark“ wird durch Bund, Land und die Hanns-Albeck-Stiftung gefördert. Weitere Bausteine folgen.

Quelle: Stadt Moers
Foto: Stadt Moers