Schützenbruderschaft Sankt Josef Haldern erhält Klimaschutzpreis

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Schützenbruderschaft Sankt Josef Haldern erhält Klimaschutzpreis für ökologische Maßnahmen
oto von links nach rechts: innogy-Kommunalbetreuer Dirk Krämer, Bürgermeister Christoph Gerwers, Manfred Daleske (1. Brudermeister), Volker Pfützenreuter (Kassierer), Daniel Köster (Zugführer 3. Zug)

Schützenbruderschaft Sankt Josef Haldern erhält Klimaschutzpreis für ökologische Maßnahmen

REES. Die Schützenbruderschaft Sankt Josef Haldern hat ihre Schießsportanlage in Haldern umwelttechnisch auf Vordermann gebracht und erhielt dafür den Klimaschutzpreis 2016. Zur Verbesserung der allgemeinen Sicherheit und des Lärmschutzes erhielten die Erdwälle um die Kleinkaliberbahn eine neue Bepflanzung mit Kletterefeu. Durch einen neu errichteten Kugelfang mit eingebrachter Wachszugabe konnte der Lärm zusätzlich reduziert werden. Die Nachtstromheizung im Aufenthaltsbereich wurde durch eine moderne energiesparende Elektroheizung ersetzt. Zusätzlich wechselten die Schützenbrüder weite Teile der Außenbeleuchtung gegen LED-Lampen aus. Im nächsten Jahr soll die komplette Innen-und Außenbeleuchtung auf LED-Lampen umgerüstet werden.

Anhand der Kriterien Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung/Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz hat eine Jury den Gewinner bestimmt. Der innogy Klimaschutzpreis wurde vom Reeser Bürgermeister Christoph Gerwers und innogy-Kommunalbetreuer Dirk Krämer verliehen. Der Schützenverein wird für sein Engagement mit 2.500 Euro Preisgeld belohnt. „Dieser Wettbewerb soll auch andere dazu ermutigen, schonend mit unseren natürlichen Ressourcen umzugehen“, sagt Bürgermeister Christoph Gerwers.

„Jede Initiative für den Umweltschutz verdient unsere Hochachtung und Wertschätzung. Gerade das ehrenamtliche Engagement geschieht oft im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung“, sagt Dirk Krämer.

Der innogy Klimaschutzpreis wird jährlich für Leistungen verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Die Städte und Gemeinden sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury.

Nähere Informationen sind im Internet unter www.innogy.com /klimaschutzpreis zu finden.

Quelle: Stadt Rees
Foto: Stadt Rees