Perspektivenplanung Süchteln: Stufe 2 in den Startlöchern

Perspektivenplanung Süchteln: Stufe 2 in den Startlöchern
Perspektivenplanung Süchteln: Stufe 2 in den Startlöchern

Perspektivenplanung Süchteln: Stufe 2 in den Startlöchern

Die zweite Stufe der Arbeiten an der Perspektivenplanung Süchteln steht vor der Tür: Am Donnerstag, 17. November 2016, heißt es ab 19 Uhr in der Johannes-Kepler-Realschule „Werkstatt Innenstadt“. Im Mittelpunkt steht der Süchtelner Ortskern einschließlich des St.-Florian-Platzes. Zur Vorbereitung läuft derzeit eine Ausstellung mit Plakaten in den Geschäftsstellen der Geldinstitute in Süchteln.

Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet die Stadt Viersen zurzeit eine Perspektivenplanung für Süchteln. Bei einer Pressekonferenz sagte Bürgermeisterin Sabine Anemüller, es gehe darum, Leitlinien und Maßnahmen für eine zukunftsfähige Entwicklung des Stadtteils festzulegen: „Wir wollen mit den Menschen in Süchteln erarbeiten, wie es mittel- und langfristig in den Bereichen Wohnen, Nahversorgung, Freiräume, Tourismus und Verkehr weiter geht.“ Die Perspektivenplanung nehme den ganzen Stadtteil ins Blickfeld. In der dritten Stufe konzentriere man sich auf die Planung für die Süchtelner Höhen und den St.-Florian-Platz.

In den Geschäftsstellen der Volksbank, der Sparkasse und der Deutschen Bank gibt es noch bis zum 18. November Neuigkeiten zur Perspektivenplanung Süchteln zu sehen. In Form einer kleinen Ausstellung mit insgesamt sechs Plakaten zeigt der Fachbereich Stadtentwicklung der Stadt Viersen den aktuellen Stand der Bearbeitung. Anfang Juli diesen Jahres gab es in der Johannes-Kepler-Realschule die Auftaktveranstaltung zur Perspektivenplanung unter reger Beteiligung der Bürgerschaft. Die Ausstellung zeigt, wie die Anregungen der Menschen gesichtet und mit der Analyse der Fachleute abgeglichen wurden.

Aus diesem Abgleich wurde der weitere Handlungsbedarf in den drei Handlungsfeldern Wohnen, Nahversorgung, Freiraum und Tourismus ermittelt und damit gleichzeitig die konzentrierte Weiterbearbeitung der Perspektivenplanung sichergestellt. Die identifizierten Handlungsbedarfe wurden dabei den drei Bearbeitungsstufen »gesamter Stadtteil (Stufe 1)«, »Innenstadt (Stufe 2)«, »Lupenräume St-Florians-Platz und Süchtelner Höhen (Stufe 3)« zugeordnet. In der weiteren Bearbeitung sollen nun die konkreten Entwicklungsziele, Plankonzepte und schlussendlich auch Maßnahmen entwickelt werden.

Die Plakate bauen aufeinander auf. Plakat 1 informiert über die drei Bearbeitungsstufen, den Bearbeitungsprozess sowie die Beteiligungs- und Informationsschritte. Plakat 2 zeigt einen Ausschnitt der Analyse zum Stadtteil: Als Grundlage der Perspektivenplanung wurden Rahmenbedingungen, Stärken und Schwächen aufgeschrieben. In der Auftaktveranstaltung hatten die Bürger Gelegenheit, die Stärken und Schwächen zu ergänzen sowie weitere Anmerkungen zu machen. Die zusammengefassten Anregungen zeigt Plakat 3. Aus der Zusammenführung von Analyse (Plakat 2) und Anregungen der Bürgerschaft (Plakat 3) ergibt sich der weitere Handlungsbedarf für die jeweiligen Bearbeitungsstufen (Plakate 4 und 5). Für die Bearbeitungsstufe 2 »Innenstadt« einschließlich des St.-Florian-Platzes (Plakat 5) sind die Bürgerinnen und Bürger am 17. November erneut eingeladen, mitzuwirken (Plakat 6).

Dazu lädt die Stadt Viersen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein. In der »Werkstatt Innenstadt« sollen die Entwicklungsmöglichkeiten für die Innenstadt Süchtelns in den Blick genommen werden. Die Werkstatt baut dabei auf der Analyse und den Anregungen aus der Auftaktveranstaltung auf.

Die Innenstadt bietet Raum für eine Vielzahl von Nutzungen, die miteinander in Verbindung stehen. Bei der Entwicklung müssen Abhängigkeiten, Rahmenbedingungen und konkrete Zwangspunkte beachtet werden. Dazu zählen unter anderem das begrenzte Potenzialflächenangebot, die historische Stadtstruktur, die Eigentumsverhältnisse und die Verkehrssituation. Zentrale Fragestellungen für die »Werkstatt Innenstadt« sind: Wie soll sich die Innenstadt weiterentwickeln? Wie kann die Innenstadt zum Wohnen attraktiver werden? Was kann ein neuer Magnet/Anziehungspunkt sein? Wie soll der St.-Florian-Platz zukünftig genutzt werden?

Quelle: Stadt Viersen
Foto: Stadt Viersen