LEADER-Regionalmanagerinnen besuchten zum Start Nettetal

LEADER-Regionalmanagerinnen besuchten zum Start Nettetal
Die LEADER-Regionalmanagerinnen Ute Neu und Simone Schönell besuchten das Nettetaler Rathaus und unterhielten sich mit Bürgermeister Christian Wagner und Wirtschaftsförderer Dietmar Sagel. Foto: Stadt Nettetal

LEADER-Regionalmanagerinnen besuchten zum Start Nettetal

Die neuen Regionalmanagerinnen des Vereins „Leistende Landschaft“, kurz Lei.La, Simone Schönell und Ute Neu, haben ihre Arbeit im Gelderner Gründerzentrum aufgenommen. Nach der Anerkennung der Region als LEADER-Region im Mai 2015 sind die Städte Geldern, Kevelaer, Nettetal und Straelen damit in die neue Förderperiode bis 2020 gestartet. In den nächsten Wochen steht der Aufbau des Regionalmanagements im Vordergrund. Parallel sollen die fünf Arbeitsgruppen mit privaten und öffentlichen Akteuren wieder aktiviert werden, die in der Bewerbungsphase die regionale Entwicklungsstrategie unterstützten.

Aus diesem Grund statteten Simone Schönell und Ute Neu der Stadt Nettetal Ende November einen Antrittsbesuch ab, tauschten sich mit Bürgermeister Christian Wagner und Wirtschaftsförderer Dietmar Sagel über die zukünftige Zusammenarbeit aus und standen im Anschluss Pressevertretern zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Das Regionalmanagement ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, gesellschaftliche Gruppen und Verbände vor Ort bei der Umsetzung von Projekten, die das Ziel verfolgen, den ländlichen Lebensraum nachhaltig zu stärken und die Region wirtschaftlich, kulturell und sozial weiterzuentwickeln. Außerdem unterstützt es die Akteure vor Ort ihre Projektideen zu gestalten, umzusetzen und Fördermittel zu beantragen. Dabei ist das Regionalmanagement Bindeglied zwischen den Projektträgern, dem Verein und der für die LEADER-Förderung zuständigen Bezirksregierung.

„Wir wünschen uns, dass die Abkürzungen LEADER und Lei.La den Menschen in unserer Region bald leicht über die Lippen kommen und im Zusammenhang mit der Förderung des ländlichen Lebens- und Wirtschaftsraums positiv wahrgenommen werden“, so Geschäftsführerin Schönell. „Uns ist es wichtig, Menschen zu verbinden und den Austausch zu fördern – auch mit der Jugend“, betont Neu.

Nettetals Bürgermeister Christian Wagner sieht das Mitwirken im LEADER-Projekt als äußerst sinnvoll an: „Wir sind davon überzeugt, dass sich durch die Mitgliedschaft der Stadt Nettetal wichtige Impulse und Ideen umsetzen lassen. Die Mitarbeit der Bürger ist dabei enorm wichtig. Unsere Aufgabe wird es sein, möglichst schnell Heimat-, Verkehrs- und Verschönerungs- und Bürgervereine und generell die Menschen in Nettetal mit in die Gestaltung einzubinden. Ich bin mir sicher, dass die Stadt vom LEADER-Projekt profitieren wird.“

Der Vorsitzende des Vereins, Bürgermeister Hans-Josef Linßen, freut sich, dass die Region mit dem Regionalmanagement eine zentrale Anlaufstelle hat. „Die Stärke des regionalen Handlungsansatzes von LEADER liegt in der Aktivierung der vielfältigen Ressourcen und Lösungskompetenzen der Menschen und Gruppen vor Ort. Wir wollen das Wir-Gefühl voranbringen.“ Vorstandsmitglied Wilfried Bosch sieht LEADER als „riesen Chance“. Die Zusammenarbeit mit Nettetal zeige schon, dass „ein Netzwerk über gefühlte Grenzen“ gespannt werde.

Auch die kommunale Ansprechpartner der Arbeitsgruppen, Thomas Linßen, Straelen, und Tim van Hees-Clanzett, Geldern, betonten, dass bereits bei der Projektvorbereitung „ohne kommunale Grenzen gedacht“ worden ist. Projekte sollten den gemeinsamen Zielen entsprechen und einen regionalen Mehrwert haben.

Quelle: Stadt Nettetal
Foto: Stadt Nettetal