„Kulturrucksack“: Pünktlich, motiviert und traurig, wenn der Tag zu Ende war

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„Kulturrucksack“: Pünktlich, motiviert und traurig, wenn der Tag zu Ende war
Fotografieren war ein Schwerpunkt des Medienparcours im Rahmen des „Kulturrucksacks NRW" in Repelen. (Foto: pst)

„Kulturrucksack“: Pünktlich, motiviert und traurig, wenn der Tag zu Ende war

Auf einen Medienparcours haben sich 15 Mädchen und Jungen der „Offenen Einrichtung für Kinder Repelener Kids“ („ReKi“) in den Osterferien begeben. Das Angebot ist eine Kooperationsveranstaltung der Bibliothek Moers – Zweigstelle Repelen, der ReKi und des Kulturbüros Moers im Rahmen des Förderprogramms „Kulturrucksack NRW“. Die Mädchen und Jungen konnten hier ihre Kenntnisse im Umgang mit verschiedensten Medien vertiefen. So standen Audioaufnahmen (Geräusche aufnehmen und erkennen), das Erstellen von Trickfilmen und ein Foto-Marathon auf dem Programm. „Die Lichtmalerei hat mir am meisten Spaß gemacht“, erzählt der 10-jährige Isa. „Anfangs dachte ich, dass wir mit Glitzerstiften malen müssen. Ich war überrascht, was da raus kommt.“ Bei Lichtmalerei werden Fotos meist in abgedunkelten Räumen mit Langzeitbelichtung und durch die Bewegung von Lichtquellen gemacht.

Stärkt das Selbstbewusstsein

Begeistert waren auch die Organisatoren des Kulturbüros der Stadt, des Vereins „AKKI e.V.“, der Bibliothekszweigstelle Repelen und der „ReKi“. „Alle waren immer pünktlich, alle waren motiviert, alle waren traurig, wenn der Tag zu Ende war. Das ist auch nicht immer so“, weiß ReKi-Leiterin Isabelle Wagner. „Alle haben ganz toll mitgemacht“, hat Bibliotheks-Zweigstellenleiter Volker Kuinke beobachtet. Beatrix Wirbelauer (Kulturbüro) sieht eine gewisse Nachhaltigkeit. „Auch im schulischen Kontext haben solche Projekte eine positive Wirkung. Sie stärken das Selbstbewusstsein.“

Kommunen erhalten beim „Kulturrucksack NRW“ vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport eine Förderung, um altersgemäße Bildungsangebote für 10- bis 14-Jährige an außerschulischen Lernorten zu schaffen.

Quelle: Stadt Moers
Foto: pst