Krefelder Rosenmontagszug wird länger und sicherer

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Krefelder Rosenmontagszug wird länger und sicherer
Der Zuch kütt...Szene aus dem Jahr 2015, geschossen vom Rathaus-Balkon.

Krefelder Rosenmontagszug wird länger und sicherer

Jecken wollen sich das Feiern nicht vermiesen lassen

Das „Comitee Crefelder Carneval“ (CCC) als Veranstalter des Rosenmontagszuges hat eine Vorschau auf den jecken Höhepunkt in wenigen Tagen gegeben: „Der Zug wird mit 2,2 Kilometern Länge rund 400 Meter länger sein als der letzte. Insgesamt 1750 Zugteilnehmer, und damit 500 mehr, haben sich angemeldet“, so Zugleiter Albert Höntges. 42 Pferde, 16 Fuß- und 15 Musikgruppen sollen neben den 75 Festund Mottowagen für Stimmung sorgen. An acht Stellen (Uerdinger Straße/ Roonstraße, Seidenweberhaus/Primark, Rathaus, Dachsbau, Schwemme, Moritzplatz, Diebels Fasskeller, Gleumes) werden Moderatoren den Zug kommentieren.

In den vergangenen Wochen hat das CCC viele Gespräche mit den Ordnungsbehörden geführt – herausgekommen ist ein Sicherheitskonzept, das es in dieser Fülle noch nicht gegeben hat. „Die Umstände machen es leider nötig. Das Feiern lassen wir uns dadurch aber nicht vermiesen“, so Höntges, der allerdings keine Details nennt. Möglichen „Gefährdern“ soll dadurch kein Einblick gegeben werden. Dennoch: Am Rosenmontag wird die komplette Innenstadt für den LKWVerkehr gesperrt sein. Auch Lieferverkehre müssen außerhalb der Ringe und einigen weiteren Straßen wie dem Birkschenweg bleiben. Die Kosten für die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen konnte das CCC dank Spenden der Karnevalsvereine auffangen, sie sammelten auf ihren Veranstaltungen einen „Zuggroschen“. Außerdem werden am Rosenmontag wieder Sessions-Buttons für zwei Euro pro Stück verkauft. Dafür werden noch Freiwillige gesucht, die vor dem Zug hergehen und die Buttons an den Mann bringen. Interessierte können sich beim CCC unter der Rufnummer 0160 3818248 melden.

Das CCC bittet Zugteilnehmer und Besucher an der gesamten Zugstrecke auf Glas zu verzichten: Sie sind aufgefordert, ihren Beitrag zur Vermeidung von Glasbruch und Müll zu leisten, indem sie grundsätzlich keine Glasbehältnisse mit sich führen. Kiosk- und Trinkhallenbesitzer wurden entsprechen informiert. „Wir bitten zudem darum, auf Ganzkörperkostüme und Waffen-Attrappen zu verzichten“, so Höntges.

Quelle: Stadt Krefeld
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken