Kommt es zu einer Gehaltsdeckelung bei den Sparkassenvorständen?

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Kommt es zu einer Gehaltsdeckelung bei den Sparkassenvorstaenden?
Kommt es zu einer Gehaltsdeckelung bei den Sparkassenvorstaenden?

Kommt es zu einer Gehaltsdeckelung bei den Sparkassenvorständen?

In Nordrhein-Westfalen existieren zwei Sparkassenverbände, der Rheinische Sparkassen- und Giroverband und außerdem der Sparkassenverband Westfalen-Lippe. Warum eigentlich?

Vorteilhafter wäre es doch, alle nordrhein-westfälischen Sparkassen, die ja öffentlich-rechtiliche Anstalten sind und sich im Eigentum von Kommunen und Kreisen befinden – also Eigentum des Steuerzahlers sind -, in EINER Dachorganisation zusammen zu fassen. Es könnte der Eindruck entstehen, dass man hier keine Macht- und Kompetenzpositionen aufgeben möchte, da es sich in den Chefetagen beider Verbände mit Sicherheit um mehr als sehr gut honorierte Posten handelt.

Da die Sparkassen der Allgemeinheit gehören, sollte diese auch über die Höhe der Gehalter von Sparkassenvorständen mitbestimmen. Der nordrhein-westfälische Landtag hatte bereits vor ca. drei Jahren von den Sparkassenverbänden verlangt, einheitliche und verständliche Maßstäbe für die Bezahlung von Sparkassenvorständen vorzulegen.

Gehälter und auch Altersbezüge der Sparkassenvorstände sind zwar mittlerweile transparent und somit für den Bürger erkennbar, es ergibt sich allerdings in einer Zeit anspannter Haushaltskassen, Minijobs, befristeter Jobs und Leiharbeit auf dem Arbeitsmarkt die dringende Frage:

Wie kommen die überhohen Gehälter und utopischen Pensionen der Sparkassen-Manager überhaupt zustande?

In einer Kreisstadt von 50.000 Einwohnern erhält der Sparkassenvorstand etwa dreimal soviel wie der verantwortliche und demokratisch gewählte Bürgermeister und weitaus mehr als eine Bundeskanzlerin.

In Relation gesehen – unter Berücksichtigung der Institutsgröße – erhalten Sparkassenvorstände bis zu fünfmal so viel wie die Manager der großen Privatbanken, die als Aktiengesellschaft bestehen.

Man sollte unserem Landesfinanzminister eine glückliche Hand wünschen, hier eine gerechte Lösung zu finden. Bis Ende Juni erwartet die Politik eine Antwort.

Redakteur: Willi Heuvens
Foto: Willi Heuvens
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