Hochschule Rhein-Waal auf der EuroTier 2016

Hochschule Rhein-Waal auf der EuroTier 2016 Messe
Die Studierenden der Hochschule Rhein-Waal interviewten Harald Gabriel, Geschäftsführer des „Bioland Niedersachsen e.V.“, auf dem roten Sofa.

Hochschule Rhein-Waal auf der EuroTier 2016

Vom 14. bis 18. November 2016 präsentierten sich Studierende der Fakultät Life Sciences an einem Infostand auf der Fachmesse in Hannover. Auf dem „roten Sofa“ interviewten die Studierenden Fachleute zum Thema „Personalpolitik in landwirtschaftlichen Betrieben“.

Kleve/Kamp-Lintfort, 12. Dezember 2016: Auf der diesjährigen Messe „EuroTier“, der weltweiten Leitmesse für die landwirtschaftliche Tierhaltung in Hannover, luden Fachhochschulen in einer Gemeinschaftsaktion auf das „Rote Sofa“ ein. Unternehmensleiterinnen und Unternehmensleiter sowie Personalverantwortliche der Branchenführer standen Rede und Antwort zu ihrer Personalpolitik.

Harald Gabriel, Geschäftsführer des „Bioland Niedersachsen e.V.“, sprach als Gast auf dem „roten Sofa“ mit den Studierenden der Hochschule Rhein-Waal über das Thema „Erwartungen an die Absolventinnen und Absolventen der Fachhochschulen“. Die Firma „Bioland Niedersachsen e.V.“ ist kein Forschungsinstitut, sondern ein Erzeugerverband, der praktische Lösungen für Landwirte im Ökolandbau finden will. Aus dem Interview ging hervor, dass Fachhochschulen aus Sicht des Unternehmers ihrer Verantwortung gerecht werden und die jungen Menschen für diese Chancen und Herausforderungen praxisnah ausbilden wie zum Beispiel die Hochschule Rhein-Waal mit ihren Studiengängen „Agribusiness“ oder „Sustainable Agriculture“. Von 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der landwirtschaftlichen Unternehmen bestände der größte Anteil aus landwirtschaftlichen Beraterinnen und Beratern, die ein Studium absolviert haben. Daher sei es von Vorteil, dass die Bewerberinnen und Bewerber nach dem Studium möglichst viel Praxiserfahrung mitbringen, selbstorganisiert sind, einen großen Wert auf soziale Kompetenzen legen und mit großer Motivation dem Beruf nachgehen. Ein Auslandsaufenthalt während des Studiums sei ein Indikator für Offenheit, Selbständigkeit und Mobilität.

Die öffentliche Wertschätzung des Berufs und der Berufsbilder rund um die grüne Branche wächst. Qualitätserzeugnisse für Konsumenten und Lebensmittelwirtschaft, umfangreiche und vielfältige Beiträge zur Energiewende, dokumentieren die Leistungsfähigkeit der Unternehmen und der rund um die Landwirtschaft tätigen Menschen. Die bodenständige Verankerung in der Realwirtschaft, die angewandte Verantwortung im Zeichen von Umwelt und Tierschutz und die Kompetenz High-Tech-Verfahren zu steuern, halten den Sektor attraktiv. Land- und Lebensmittelwirtschaft können die regionalen Bezüge herstellen, die sich zurzeit als große Gegentrends zur gefühlten Unübersichtlichkeit der Globalisierung ausbilden.

Quelle: Hochschule Rhein-Waal
Foto: Hochschule Rhein-Waal