Hinsbecker informierten sich im Stadtteilgespräch

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Hinsbecker informierten sich im Stadtteilgespräch
Hinsbecker informierten sich im Stadtteilgespräch

Hinsbecker informierten sich im Stadtteilgespräch

Etwa 30 Bürgerinnen und Bürger aus Hinsbeck folgten am vergangenen Donnerstag der Einladung der Nettetaler Stadtverwaltung und nahmen am Stadtteilgespräch „Nette Runde“ im Hinsbecker Jugendheim teil. Bürgermeister Christian Wagner informierte dabei über viele den Stadtteil betreffende Themen, wie beispielsweise die Entwicklung neuer Wohngebiete, die Installation der neuen Ortseingangsschilder, die erfolgreiche Re-Zertifizierung des Stadtteils als Erholungsort oder die Streichung des Schwimmbades des Landessportbundes. Hier stellte Bürgermeister Christian Wagner klar, dass trotz des Wegfalls nach Lösungen gesucht wird: „Das Schwimmbad wird von zahlreichen Vereinen aus Lobberich und Hinsbeck genutzt, wir suchen nun nach Lösungen, wie wir die Schließung des Bades bestmöglich kompensieren können.“ Auch die Planungen zur Zukunft des Textilmuseums sowie Informationen über das Leader-Projekt wurden ausführlich thematisiert.

Großen Raum im Stadtteilgespräch nahm die Flüchtlingssituation in Hinsbeck-Glabbach ein. Sozialamtsleiterin Ina Prümen-Schmitz und Frauke Köppen, Fachbereichsleiterin der Bauaufsicht, informierten detailliert über die fortschreitenden Arbeiten und beantworteten aufkommende sowie im Vorfeld des Stadtteilgesprächs an die Stadtverwaltung gerichtete Fragen. Bürgermeister Wagner und die insgesamt 14 anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung freuten sich anschließend über das Angebot der katholischen und evangelischen Kirche, die ab Oktober in Hinsbeck-Glabbach beheimateten Flüchtlinge bei der Durchführung von Sprachkursen zu unterstützen. Dies könnte beispielsweise durch das zur Verfügung stellen von externen Räumlichkeiten geschehen.

Armin Schönfelder, Erster Beigeordneter der Stadt, blickte auf die Spielplatzbedarfsplanung und informierte die Hinsbecker, dass sich alle Hinsbecker Spielplätze in einem guten Zustand befinden würden und es hier zu keiner Schließung kommen wird. Überhaupt sähe die Stadt davon ab, Spielplätze en masse zu schließen. Dies wurde im Vorfeld fälschlicherweise in einem Leserbrief behauptet. „Wenn überhaupt, würden vereinzelt Spielplätze, die nicht mehr oder kaum noch frequentiert werden, geschlossen“, stellte Armin Schönfelder klar. Susanne Fritzsche, Technische Beigeordnete, gab Neuigkeiten zum Neubaugebiet „Krugerpfad“, bekannt. Hier sollen nur wenige Regularien vorgegeben werden, auch der Bau von Bungalows soll möglich sein. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde die vermeintliche Rennstrecke auf der Johannesstraße thematisiert. Durchgeführt werden soll an dieser Stelle schon bald eine Messung durch den Kreis Viersen

Das nächste Stadtteilgespräch findet am Donnerstag, 27. Oktober, in Nettetal-Kaldenkirchen statt.

Bildunterschrift: Etwa 30 Hinsbecker nahmen am Stadtteilgespräch im Jugendheim teil.

Quelle: Stadt Nettetal
Foto: Stadt Nettetal