Herzlich Willkommen! Stefan Rouenhoff (CDU) besucht die Mühle Keeken

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Herzlich Willkommen! Stefan Rouenhoff (CDU) besucht die Mühle Keeken
Herzlich Willkommen! Stefan Rouenhoff (CDU) besucht die Mühle Keeken

Herzlich Willkommen! Stefan Rouenhoff (CDU) besucht die Mühle Keeken

Die Nähe zu Politik, Gesellschaft und Kultur hat in den Pflegeeinrichtungen der Familie Keller mittlerweile einen hohen Stellenwert. Dies führt dazu, dass man den Beruf der Pflegekraft mit einer hohen Wertschätzung auszeichnet und dass man Probleme der Pflege mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik vor Ort diskutieren und somit einer Lösung zuführen kann.

Stefan Rouenhoff, Kandidat der CDU für die Bundestagswahlen im September 2017, besuchte heute ein besonderes Pflegeheim. In der Mühle Keeken leben 24 Seniorinnen und Senioren wie in einer großen Familie, inmitten der typisch niederrheinischen Landschaft mit weitem Blick in die Ebene, mit einem Sinnesgarten und einer vollständigen Integration in die Gemeinschaft und das Vereinsleben des Klever Ortsteils Keeken.

Begleitet wurde der Bundestagskandidat für den Kreis Kleve von zwei aktiven Vertretern der Seniorenunion, die sich tagtäglich intensiv und mit hoher Kompetenz um die Sorgen und Wünsche von Seniorinnen und Senioren im Kreis Kleve kümmern: Franz Schooltink, Vorsitzender der Seniorenunion sowie der Stellvertreter Wolfgang Pitz aus Goch.

Herr Pitz berichtete von seinen Aufgaben in Goch, die er ehrenamtlich tätigt, ließe seine hohen Erfahrungswerte mit Herrn Schooltink positiv in die Diskussion einfließen. Oft ist die Politik weit von der Pflege in den Heimen entfernt, deshalb muss man diese Thematik weitaus stärker in die Gesellschaft einbringen. Dazu zählt auch, die wertvolle Arbeit der Pflegekräfte aufzuwerten, beispielsweise durch eine umfangreiche und realistische Öffentlichkeitsarbeit.
Hier ist die Seniorenunion stark engagiert.

Stefan Rouenhoff hatte ein offenes Ohr für alle Wünsche, Anregungen und Verbesserungsvorschläge, die von den Pflegespezialistinnen vorgetragen wurden. Der Bundestagskandidat und Handelsattache der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union diskutierte nach einem Rundgang durch Mühle und Gartenanlage und nach der Begrüßung der Bewohner/innen und Pflegekräfte intensiv im Turm der Mühle, wo man sich oft zu Fachdiskussionen und Konferenzen trifft.

Offene, tolerante und fachlich qualifizierte Themen der Einrichtungsleiterin – Frau Nicole Klösters-Kolk, des Seniorchefs Heinz-Josef Keller, der stellvertretenden Hausleitung der Mühle Keeken – Frau Jessika Niemetz, der Wohnbereichsleiterin und stellvertretenden Pflegedienstleiterin Sandra Filges, führten zu einer lebhaften und qualitativ hoch stehenden Diskussion mit Stefan Rouenhoff, Franz Schooltink und Wolfgang Pitz. Als anwesender Moderator und Organisator konnte ich eine hohe Toleranz, ein ausgezeichnetes Wissenspotential und eine hohe Motivation der Diskussionsteilnehmer feststellen.

Stefan Rouenhoff, der immer wieder die Nähe zu den Menschen sucht, Probleme besonders vor Ort erfahren möchte, nimmt einige wichtige Anregungen mit. Umstellungen in den administrativen Bereichen können zu einer starken Belastung der Menschen führen, die als wahre Leistungsträger der Gesellschaft die Pflege in den Einrichtungen tagtäglich in die Praxis umsetzen. Im Jahre 2030 werden wir in Deutschland ca. 3,5 Millionen pflegebedürftige Menschen haben, hier sollte und wird ein stärkeres finanzielles Engagement des Staates zwingend notwendig sein. Die Wertschätzung der Pflege und der Pflegekräfte muss mit und durch die Politik deutlich erhöht werden. Gemeinsame Besuche von Politikern und Fachleuten aus dem Bereich Pflege in den Schulen sind überdenkenswert und sollten dann auch kurz- und mittelfristig praktiziert werden. Wir brauchen zukünftig viele, gut ausgebildete Pflegerinnen und Pfleger! Dafür müssen wir heute den Grundstein legen.

Für mich wieder einmal ein sehr informatives, aufschlußreiches, bemerkenswertes und nicht zuletzt lehrreiches Treffen von Politikern, Fachleuten der Altenpflege und verantwortlichen Führungskräften der Pflege an einem Ort, an dem sich die Seniorinnen und Senioren wohlfühlen und wie in einer großen Familie harmonisch zusammenleben, in einer Einrichtung, wo sich die Pflege- und Betreuungskräfte auch in sogenannte “Inseln” zurückziehen können, um Probleme zu diskutieren und zu lösen, um Motivation zu tanken und sich auszutauschen.

Danke an Stefan Rouenhoff, Franz Schooltink und Wolfgang Pitz für den Besuch und an die Pflegefachkräfte Jessika Niemetz und Sandra Filges, an die Einrichtungsleiterin Nicole Klösters-Kolk und die Familie Keller, die diese Treffen und Aktionen tatkräftig unterstützt.

Redakteur: Willi Heuvens
Foto: Willi Heuvens