Gemeinsam Singen mit professioneller Unterstützung

Jekits-Projekt in Dülken: Gemeinsam Singen mit professioneller Unterstützung
(von links): Angelika Crombé, Hiltrud Bock, Nicola Nilles und Dr. Paul Schrömbges - Foto: Stadt Viersen

Jekits-Projekt in Dülken: Gemeinsam Singen mit professioneller Unterstützung

„Jekits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ ist ein kulturelles Bildungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Gemeinschaftsgrundschule Dülken Dammstraße nimmt an diesem Programm teil. Aus dem Angebot der drei Schwerpunkte hat die Schule den Bereich Singen ausgewählt. Insgesamt 75 Schülerinnen und Schüler der drei zweiten Klassen der Schule singen einmal in der Woche, unterstützt von einem Gesangslehrer der privaten Musikschule „Tommy’s Workshop“ aus Viersen. Dieses Zusatzangebot ist Teil der Stundentafel, die Klassenlehrerin immer dabei.

Im zweiten Jekits-Jahr, in der dritten Klasse, wird die Teilnahme freiwillig. Hier wird dann ein „Jekits-Chor“ gebildet. Auch hier weist ein Gesangslehrer der privaten Musikschule den Weg, jetzt allerdings ohne die Klassenlehrerin und außerhalb des Unterrichtsplanes am Nachmittag. Neben Chorgesang ist eine individuelle Bildung Ziel der zwei Unterrichtsstunden pro Woche. Anders als im ersten Jahr müssen die Eltern sich dann an den Kosten beteiligen. Beim Schwerpunkt Gesang sieht Jekits einen monatlichen Beitrag von 12 Euro vor. Nehmen mehrere Kinder pro Familie am Programm teil, gibt es Ermäßigungen. Erhält die Familie Sozialleistungen, werden die Kinder von der Beitragspflicht befreit.

Dr. Paul Schrömbges, Erster Beigeordneter der Stadt Viersen und sowohl für Schule als auch für Kultur zuständig, sagte bei der Vorstellung des Projektes, er halte gerade Singen im Chor angesichts der dafür erforderlichen Fertigkeiten für eine ideale Komponente kindlicher Bildung. Schulleiterin Hiltrud Bock pflichtete ihm bei: „Gemeinsames Singen ist wichtig für Kinder in diesem Alter.“ Nicola Nilles, die sich in der Kulturabteilung der Stadt um das Projekt „Jekits“ kümmert, verwies darauf, dass das Landesprogramm „auf Dauer“ angelegt sei.

Dementsprechend werden im kommenden Jahr die heutigen Erstklässler mit dem ersten Jekits-Jahr als Pflichtprogramm starten, während die Dann-Drittklässler in die freiwillige Phase aufrücken. Nilles sagte, die Gemeinschaftsgrundschule Rahser habe beantragt, ab dem nächsten Schuljahr ebenfalls in das Jekits-Programm aufgenommen zu werden. Schrömbges erinnerte daran, dass neben diesem Angebot und dem allgemeinen Musikunterricht der Schule auch die Kreismusikschule in der musikalischen Bildung aktiv ist. Angelika Crombé von Tommy’s Workshop sagte, sie freue sich, dass eine private Musikschule als Kooperationspartner für Jekits tätig werden könne.

Quelle: Stadt Viersen
Foto: Stadt Viersen