Fördermittel ermöglichen zahlreiche Straßenbau-Maßnahmen

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Fördermittel ermöglichen zahlreiche Straßenbau-Maßnahmen
Fördermittel ermöglichen zahlreiche Straßenbau-Maßnahmen

Fördermittel ermöglichen zahlreiche Straßenbau-Maßnahmen

Mit einem zweistelligen Millionenbetrag werden zahlreiche Straßen, Radwege und Fußwege in Krefeld saniert. Die erste Maßnahme ist bereits abgeschlossen, in diesem Sommer geht es richtig los: Insgesamt 22,16 Millionen Euro – 19,94 Millionen als Fördermittel aus dem sogenannten „Kommunalinvestitionsförderungsgesetz NRW“ und der städtische Eigenanteil – stehen zur Verfügung. „Mit diesem Geld werden wir im Stadtgebiet bis Ende 2018 wichtige Projekte umsetzen und spürbare Verbesserungen für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer erreichen können“, macht Oberbürgermeister Frank Meyer deutlich.

Oberbürgermeister Frank Meyer und Martin Lothmann, Straßenbau-Abteilungsleiter vom Fachbereich Tiefbau, begutachten an der Mündelheimer Straße die ersten bereits erfolgreich abgeschlossenen Straßensanierungen mit Mitteln aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz NRW. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Oberbürgermeister Frank Meyer und Martin Lothmann, Straßenbau-Abteilungsleiter vom Fachbereich Tiefbau, begutachten an der Mündelheimer Straße die ersten bereits erfolgreich abgeschlossenen Straßensanierungen mit Mitteln aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz NRW.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Bereits abgeschlossen wurde die Sanierung der Mündelheimer Straße mit lärmdämpfendem Asphalt zwischen Alte Krefelder und Viktor-Jacubowicz-Straße. Der Verkehr wurde vor wenigen Tagen wieder freigegeben. Ebenfalls in Uerdingen folgt noch im Sommer die Sanierung der Bahnhofstraße zwischen Am Röttgen und der Eisenbahnbrücke Duisburger Straße. Anschließend beginnt die Sanierung der Moerser Landstraße zwischen Buscher Holzweg und Elfrather Mühle. Auch an diesen Baustellen kommen lärmreduzierter Asphalt und Mittel aus dem Kommunalen Investitionsfördergesetz zum Einsatz.

Ein weiterer Kommunalinvestitionsförderungsgesetz-Schwerpunkt ist die Erneuerung von Fuß- und Radwegen im Stadtgebiet mit einem Investitionsvolumen von etwa 4,4 Millionen Euro. Vorgesehen sind zunächst in 2016 der Gehweg am Oranierring, vom Nordwall bis Hülser Straße sowie die Radwege an der Berliner Straße von Vadersstraße bis Glindholzstraße, an der Hafenstraße von Rheinbaben- bis Georg-C-Marshall-Straße, am Hökendyk von Moerser bis Kliedbruchstraße, an der Oppumer Straße von Dießemer Bruch bis Viktoriastraße, an der Cerestarstraße von Georg-C-Marshall- bis Düsseldorfer Straße, an der Georg-C-Marshall-Straße von Hafenstraße bis Weidenbruchweg, an der östlichen Seite der Kempener Allee von der Privatstraße neben Hausnummer 149 bis Dieselstraße, an der St.-Töniser-Straße von der Eisenbahn-Brücke bis Gutenbergstraße, an der Schütenhofstraße von Busch- bis Uerdinger Straße und an der Wüstrathstraße von Alte Krefelder Straße bis Am Röttgen. Weitere Maßnahmen für die kommenden zwei Jahre sind in Vorbereitung.

Barriefreiheit wird groß geschrieben

Die Stadt Krefeld schreibt auch zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für seh- und mobilitätsbehinderte Menschen den Umbau von 34 Fußwegen an zehn Kreuzungen in der Innenstadt aus. Für diese Menschen werden Nullabsenkungen der Bordsteine gebaut, kontrastreichere Pflasterstreifen, Tastkanten an Bordsteinen und innere Leitlinien zur Bordsteinkante. Der Fachbereich Tiefbau hat für dieses Jahr noch die komplette Gartenstraße zum barrierefreien Umbau vorgesehen. Meyer: „Das kommt geh- und sehbehinderten Menschen zu Gute, aber auch Senioren und Eltern mit Kinderwagen.“

Aus städtischen Mitteln wird die gerade begonnene Sanierung der Düsseldorfer Straße von Fegeteschstraße bis Hafenstraße finanziert. Sie stellt eine wichtige Maßnahme zur besseren Erreichbarkeit des Hafens dar. Hier geht es nicht nur um eine Oberflächenwiederherstellung, sondern um eine tiefergehende Sanierung, die voraussichtlich bis Ende Oktober andauern wird.

Foto: Stadt Krefeld
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