Feuerwehrgerätehaus des Löschzuges Schaag im Bau

Bauarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus des Löschzuges Schaag
Bauarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus des Löschzuges Schaag

Bauarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus von Schaag haben begonnen

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NETTETAL-An der Kindter Straße in Schaag, schräg gegenüber der Alten Schule, erfolgen in diesen Tagen die ersten Bauarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus des Löschzuges Schaag. Zum Spatenstich trafen sich deshalb in der vergangenen Woche Vertreter von Stadtverwaltung, Politik, Kirche und Feuerwehr.

27 mal 19 Meter – so lauten die Ausmaße des neuen Gebäudekomplexes. Untergebracht sind hier nach Geschlechtern getrennte Umkleidekabinen, ein Besprechungsraum, Büro und Teeküche sowie eine geräumige Fahrzeughalle. Hier finden insgesamt drei Fahrzeuge Platz, aktuell ist die Schaager Wehr im Besitz von zwei Fahrzeugen. Hinzu kommen eine kleine Werkstatt und ein Pumpenprüfstand, auf dem in Zukunft alle Nettetaler Pumpen auf ihre Tauglichkeit geprüft werden können.

Die Eingangstore zur Halle sind in ihrer Höhe so bemessen, dass diese auch von Fahrzeugen mit großer Drehleiter mühelos passiert werden kann. Eine Zufahrt zum Innenhof ist ebenfalls eingeplant. Die Kosten für den gesamten Neubau belaufen sich auf 864.000 Euro, zusätzlich veranschlagt werden 35.000 Euro für die Planung, da der Flächennutzungsplan geändert werden musste. Auf dem Grundstück, dass die Stadt Nettetal von der Schaager Pfarre erwarb, entstehen zudem 17 Parkplätze für die Feuerwehr sowie 23 Parkplätze für Besucher des Friedhofs oder der Veranstaltungen von SuS Schaag.

Bürgermeister Christian Wagner freute sich, die Phase des Neubaus gemeinsam mit den anwesenden Gästen einläuten zu können: „Der jetzige Standort an der Annastraße ist eine suboptimale Lösung, die den Anforderungen der Stadt und der Feuerwehr nicht gerecht wird. Mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus an der Kindter Straße haben wir in Sachen Verfügbarkeit und Einsatzzentralität die beste Lösung gefunden.“

Susanne Fritzsche, Erste Beigeordnete der Stadt Nettetal, blickte auf die Zeit der Planung zurück: „Wir haben uns mit diesem Neubau dreieinhalb Jahre intensiv beschäftigt und eine sehr gute Lösung gefunden. Dabei haben wir uns auch im Umkreis umgeschaut. Uns war bewusst, dass wir nicht alles neu erfinden müssen, sondern auch von anderen Gerätehäusern lernen können. Ich bin optimistisch, dass wir die nächste Jahreshauptversammlung bereits im Neubau abhalten können.“

Pastor Günter Puts wünschte allen Beteiligten mit seinem Segen ein unfallfreies Bauvorhaben, Löschgruppenführer Hans-Willi Lehnen freute sich im Beisein seiner Kameraden auf den Start der Bauarbeiten. Nicht unerheblich wird dabei die Eigenleistung der Feuerwehrleute sein. Diese wirkt sich sehr positiv auf die kalkulierten Gesamtkosten aus.

Bildunterschriften: 1. Susanne Fritzsche, Technische Beigeordnete, Bürgermeister Christian Wagner, Stadtbrandmeister Leo Thoenissen und Löschgruppenführer Heinz-Willi Lehnen (v.l.) freuen sich über den Start der Bauarbeiten. Foto: Stadt Nettetal
2. Ansichten des neuen Feuerwehrgerätehauses in Schaag. Grafik: Stadt Nettetal

Foto: Stadt Nettetal