März, 2017

24Mär20:00Jeder stirbt für sich allein - Schauspiel in der Werner-Jaeger-Halle

Veranstaltungsdetails

Jeder stirbt für sich allein – Schauspiel in der Werner-Jaeger-Halle

Am Freitag, 24. März um 20 Uhr gastiert das Alte Schauspielhaus Stuttgart
mit dem Schauspiel „Jeder stirbt für sich allein“ nach dem gleichnamigen
Roman von Hans Fallada in der Werner-Jaeger-Halle, An den Sportplätzen 7,
Nettetal-Lobberich.

Werkmeister Otto Quangel und seine Frau Anna führen in Berlin ein ruhiges,
unauffälliges Leben. Als jedoch ihr einziger Sohn 1940 an der Front fällt,
beschließt Otto, etwas gegen das NS-Regime zu tun. Unterstützt von Anna
schreibt er Postkarten mit regimekritischen Aufrufen, wie „Der Führer hat
mir meinen Sohn ermordet“, und legt diese in Treppenhäusern der Stadt aus –
immer in der Hoffnung, in den Köpfen seiner Mitmenschen etwas bewirken zu
können. Umgeben von überzeugten Nationalsozialisten, Karrieristen,
Opportunisten, Kleinkriminellen und Menschen, die sich aus Angst vor
Konsequenzen dem staatlichen Druck anpassen, ist dies ein ebenso riskantes
wie wenig erfolgsversprechendes Unternehmen, denn die Karten werden
gefunden und bei der Polizei abgegeben. Kommissar Escherich übernimmt die
Ermittlungen in diesem Fall, der sich als schwieriger als erwartet erweist.
Gedrängt von seinem Vorgesetzten gerät Escherich immer mehr unter Druck. Er
muss endlich Ergebnisse präsentieren.

Hans Falladas Roman über die Eheleute Quangel, die durch den Tod ihres
einzigen Sohnes den Lebenssinn verlieren und durch die heimlich ausgelegten
Botschaften wieder zueinander finden, ist auch ein großer Liebesroman. Er
basiert auf dem auf dem realen Fall und den Gestapo-Ermittlungsakten des
1942 durch Denunziation verhafteten und zum Tode verurteilten Ehepaares
Hampel.

Dem erfahrenen Theatermann Volkmar Kamm gelingt es in seiner Dramatisierung
in beklemmender Eindringlichkeit, die emotional sehr anrührende Atmosphäre
einzufangen und in Momentaufnahmen die verschiedenen Schicksale der
Denunzianten, Opfer, Mitläufer, Spitzel und überzeugten Nazis zu bündeln.
Die Hauptrollen spielen Helena Büttner und Peter Bause. In weiteren Rollen
sind zu sehen: Elisabeth Halikiopoulos, Aki Tougiannidis, Serjoscha Ritz,
Ralf Grobel, Uwe-Peter Spinner, Volker Jeck, Markus Angenvorth.

Eintrittskarten sind zum Preis von 11 Euro bis 22 Euro bei der NetteKultur,
Doerkesplatz 3, Nettetal-Lobberich, Telefon 02153/898-4141, E-Mail
nettekultur@nettetal.de und über das Ticketportal www.reservix.de
erhältlich. Für Schüler, Studenten, Auszubildende, Empfänger von
Sozialleistungen, Bundesfreiwilligendienst- und Wehrdienstleistende kosten
die Eintrittskarten 7 Euro bis 14 Euro.

Quelle: Stadt Nettetal
Foto: Jürgen Frahm

Zeit

(Freitag) 20:00 Uhr

Ort

Werner-Jaeger-Halle

An den Sportplätzen 7, 41334 Nettetal

Veranstalter

Werner-Jaeger-Halle, NettetalTelefon: 02153 911797 An den Sportplätzen 7, 41334 Nettetal

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