Februar, 2017

12Feb - 23JunFeb 1211:30Jun 23Ines Malangeri: „Colours of Chernobyl – Die verfallene Schönheit von Prypjat“

Veranstaltungsdetails

Ausstellungseröffnung im Rathaus

Ines Malangeri: „Colours of Chernobyl – Die verfallene Schönheit von Prypjat“

REES. Am Sonntag, 12. Februar eröffnet der Reeser Bürgermeister Christoph Gerwers die Ausstellung mit dem Titel „Colours of Chernobyl – Die verfallene Schönheit von Prypjat“ der Fotografien Ines Malangeri aus Rees. Die Veranstaltung beginnt um 11.30 Uhr im Rathaus der Stadt Rees. Kunsterzieher Johannes Beenen wird die Einführung in die Veranstaltung übernehmen. Der musikalische Rahmen wird von einem Streicherquartett der Haldern Strings e.V. gestaltet. Die Ausstellung wird bis zum 23. Juni 2017 im Rathaus der Stadt Rees zu sehen sein.

Ines Malangeri ist leidenschaftliche Fotografin und arbeitet hauptsächlich im Bereich der Portrait-, Natur-, und Eventfotografie. Privat ist sie immer häufiger als Fotografin von sogenannten “Lost Places“ in Deutschland, Belgien und Luxemburg unterwegs. Dieses Hobby wird bezeichnet als “Urban Exploring/ Exploration“. Dabei werden verlassene Gebäude besichtigt und deren Schönheit und Verfall fotografisch festgehalten.

Ende August diesen Jahres hat sie sich einen unkonventionellen, für sie sehr bedeutsamen Traum erfüllen können, und ist nach Tschernobyl gereist. Dort hat sie zwei Tage innerhalb der radioaktiv belasteten Sperrzone verbracht, und konnte die einzigartige, mystisch Atmosphäre der menschenleeren ehemaligen Arbeiterstadt Prypjat auf sich wirken lassen. Auch 30 Jahre nach der schlimmsten Nuklearkatastrophe der Welt schlägt der Geigerzähler stellenweise noch heute Alarm. Dabei erinnert das stetig knackende Piep-Geräusch des Messgerätes daran, von radioaktiver Strahlung umgeben zu sein.

Mit dem nötigen Respekt gegenüber all den unschuldigen Opfern dieser Tragödie, ist es für Ines Malangeri eine Herzensangelegenheit, den aktuellen Zustand der Stadt Prypjat aus einer anderen Perspektive zu präsentieren. Dort wo nicht mehr der Mensch, sondern die Natur den Lauf der Dinge bestimmt, entsteht eine friedliche Einsamkeit, in der sich die morbide Schönheit des Verfalls beobachten lässt. Diesen veränderten Blickwinkel möchte die Fotografin gerne mit einem interessierten Publikum teilen.

Ausstellung „Menschen –  Steine –  Migrationen“ geöffnet

Am Sonntag, 12. Februar ist zudem in der Zeit von 13 bis 16 Uhr die Ausstellung „Menschen –  Steine –  Migrationen, Gegenwart und Vergangenheit jüdischen Lebens im Rheinland und Westfalen am Beispiel der Familie Plaat“ geöffnet. Die Ausstellung befindet sich ebenfalls im Rathaus und zwar im Bereich der VHS-Räumlichkeiten. Bernd Schäfer, der diese Ausstellung mitgestaltet hat, wird ebenfalls anwesend sein und kann Zusatzinformationen zu der kostenlosen Ausstellung geben.

Bei dieser Ausstellung handelt es sich um eine Wanderausstellung des jüdischen Museums in Dorsten. Die Besucher werden über Fakten aus dieser Zeit informiert und es werden kleine Einblicke in den jüdischen Alltag im Rheinland und Westfalen geboten. Am Beispiel der Familie Plaat erhalten die Besucher zudem Informationen zur Geschichte der Jüdischen Gemeinde in Rees.

Quelle: Stadt Rees
Foto: Stadt Rees

Zeit

Februar 12 (Sonntag) 11:30 - Juni 23 (Freitag) 0:00 Uhr

Ort

Reeser Rathaus

Markt 1, 46459 Rees

Veranstalter

Stadt ReesTel.: 02851 / 51-187 oder im Internet unter www.stadt-rees.de Markt 1, 46459 Rees

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