Der Mensch im Mittelpunkt – Birgitt Höhn und Hans-Hermann Terkatz zu Gast in zwei Pflegeheimen

Der Mensch im Mittelpunkt - Birgitt Höhn und Hans-Hermann Terkatz zu Gast in zwei Pflegeheimen
Birgitt Höhn und Hans-Hermann Terkatz im Pflegeheim Haus am Monreberg

Der Mensch im Mittelpunkt – Birgitt Höhn und Hans-Hermann Terkatz zu Gast in zwei Pflegeheimen

Zu einem Besuch von zwei immer wieder ausgezeichneten und sehr gut bewerteten Pflegeeinrichtungen der Familie Keller in Kalkar, dem Haus am Monreberg und dem Haus Horst, begüßte man heute die beiden Landtagskandidaten der BündnisGrünen für den Nord- und Südkreis Kleve. Birgitt Höhn (Kandidatin für den Nordkreis Kleve) und Hans-Hermann Terkatz für den südlichen Bereich des Kreises Kleve, zu dem auch die Stadt Kalkar gehört, informierten sich eingehend und intensiv in beiden Pflegeheimen.

Beginnend in den frühen Nachmittagsstunden sah man beide interessierte Gäste zunächst im Pflegeheim Haus am Monreberg – hoch über den Dächern der Nicolaistadt Kalkar – bei einem ausgedehnten Rundgang durch diese Einrichtung, die den Charakter eines niederrheinischen Bauernhofes trägt. Die Hausleiterin Sabine Windt, die Leiterin des Soziales Dienstes – Anette Zollner – und die Betreuungsfachkraft Elke Hermans blieben keine Antwort schuldig. Die politischen Gäste informierten sich umfangreich und bis ins Detail gehend über die Aufgaben, die Arbeits- und Verantwortungsfelder sowie über die Wünsche und Anregungen der Pflegefachkräfte vor Ort, die zu den Leistungsträgern unserer Gesellschaft zählen.

Birgitt Höhn und Hans-Hermann Terkatz in der Außenanlage der Seniorenresidenz Haus Horst
Birgitt Höhn und Hans-Hermann Terkatz in der Außenanlage der Seniorenresidenz Haus Horst

Anschließend begaben sich Brigitt Höhn und Hans-Hermann Terkatz in die nur einige Kilometer und wenige Minuten entfernte Seniorenresidenz Haus Horst vor den Toren der historischen Stadt Kalkar. Nach einem freundlichen Empfang im Eingangsbereich der Burganlage und Seniorenresidenz Haus Horst durch die Einrichtungsleiterin Nicole Klösters-Kolk und durch den Seniorenbeirat folgte die umfangreiche Führung durch verschiedene Wohnbereiche durch die Leiterin des Sozialen Dienstes, Anette Zollner.

Ein ausgedehnter Streifzug durch die weitläufige Burg- und Wildparkanlage der Residenz folgte, dabei konnten beide Landtagskandidaten einen positiven Eindruck von der vielfältigen Natur und den dort artgerecht lebenden Tieren gewinnen. Auch die junge Trauerschwan-Familie zog das Interesse von Frau Höhn und Herrn Terkatz auf sich, wie man in meiner Fotoserie sehen kann.

Im Rittersaal von Haus Horst begann anschließend eine hoch interessante Diskussion der beiden bündnisgrünen Politiker mit Fach- und Führungskräften des Hauses, Seniorchef Heinz-Josef Keller, Einrichtungsleiterin Nicole Klösters-Kolk, Anette Zollner als verantwortliche Leiterin des Sozialen Dienstes und Betreuungsexpertin Elke Hermans sorgten für eine qualitativ hoch zu bewertende Fachdiskussion über viele wesentliche Punkte der Pflege. Es war für mich als Moderator eine Freude, diesem Gespräch beiwohnen zu können und mich an der Diskussion zu beteiligen.

Forderung der Grünen-Politiker nach Höherbewertung des Pflegeberufes – auch im Ausbildungsbereich – waren ebenso wichtige Eckpunkte im Gedanken- und Meinungsaustausch wie das neue Wahlrecht für geistig eingeschränkte Menschen, die Schaffung eines dringend notwendigen Pflegestützpunktes, bei dem der Kreis Kleve tätig werden müßte, die Reformierung der Altenpflege und die verschiedenen Möglichkeiten, auch junge Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern und zu motivieren.

Eines der Hauptziele ausgezeichneter Pflegeheime – so die Meinung der Verantwortlichen in den Heimen der Familie Keller – ist, auf das Individuum Mensch einzugehen, die persönlichen Bedürfnisse der Menschen auch im Alter zu respektieren, diese umzusetzen und somit einen erfüllten Lebensabend zu gewährleisten und zu garantieren. Auch der Tatsache, dass Menschen in einer Gemeinschaft mehr Lebensqualität erfahren, muss man in den Pflegeheimen Rechnung tragen.

Neben Theaterbesuchen, Ausflügen und Besichtigungen bieten diese Heime eine Vielzahl von kreativen Möglichkeiten, sich im Alter zu beschäftigen und Interesse an Gesellschaft und Politik zu wecken und zu erhalten. Dazu tragen auch die Dialogrunden, die Besuche und die Veranstaltungen mit Politikern, Kirchenvertretern, Führungskräften aus Wirtschaft, Kultur und Kunst bei, die auch in der Seniorenresidenz Haus Horst mittlerweile zum Alltag gehören. Ein über alle Maße eingebundener und mit entscheidender Seniorenbeirat unterstreicht diese Realität.

Zur Freiheit der Menschen hier soll auch der Leitsatz gelten, dass jede Seniorin, jeder Senior allein bestimmen kann, wie er im Alter leben möchte, eher allein oder in Gemeinschaft mit einem Mitbewohner bzw. Partner.

So ging am späteren Nachmittag eine wichtige und wertvolle Diskussion zu Ende, eine Diskussion der beiden Kandidaten von Bündnis 90/Grüne, die den Menschen im Mittelpunkt der Gesellschaft sehen, mit den Pflege-, Betreuungs- und Führungsfachkräften von Haus Horst und vom Haus am Monreberg. Anregungen und Wünsche an die Politik nahmen beide politischen Gäste mit, ein Wiederkommen und ein Wiedersehen würde ich als gesichert bezeichnen.

Mein Fazit: Birgitt Höhn wie auch Hans-Hermann Terkatz sind nahe bei den Menschen, nehmen ihre Sorgen und Anliegen sehr ernst.

Redakteur: Willi Heuvens
Foto: Willi Heuvens