Denkmaltag in Emmerich war ein großer Erfolg

Denkmaltag war ein großer Erfolg
Denkmaltag war ein großer Erfolg

Denkmaltag war ein großer Erfolg

EMMERICH AM RHEIN. Sehr erfreuliche Bilanz des Denkmaltages: zahlreiche Besucher kamen am vergangenen Wochenende zu den verschiedenen Veranstaltungen in Emmerich.

Rund 250 Interessierte nutzten am Samstagabend und am Sonntagnachmittag die einzigartige Chance, den „Witte Telder“ – eines der ältesten, noch erhaltenen Gebäude der Stadt – zu besichtigen. Wie bereits mehrfach berichtet, stehen im städtischen Haushalt Mittel zur Verfügung, um das Gebäude zu erwerben – allerdings unter der Bedingung, dass ein Nutzungskonzept für den „Witte Telder“ existiert. Am Samstagabend trafen sich viele Emmericher und Emmericherinnen, um ganz offen Ideen für eine zukünftige Nutzung auszutauschen. Übereinstimmung bestand darin, dass die historischen Mauern zukünftig in einer lebendigen Form öffentlich genutzt werden sollte, zum Beispiel durch die Einrichtung eines Cafés im Erdgeschoss. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde die Fassade des historischen Gebäudes von Künstler Oliver Kretschmann beleuchtet. Am Sonntagnachmittag führte Elisabeth Riepe von der Unteren Denkmalbehörde der Stadt, durch die historischen Mauern. „Alle Besucher wollten das Haus erhalten wissen. Insbesondere der alte Dachstuhl mit seiner handwerklichen Ausführung und die hölzernen Tragwerke haben viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen“, erzählte Elisabeth Riepe.

Sehr gut kam auch die Kombination aus Kunst und Denkmaltag im Schlösschen Borghees am Sonntagmittag an. Hildegard Pütz eröffnete dort im Beisein von über 100 Besuchern ihre Fotoausstellung „auf Reisen gewesen“. Gleichzeit ging sie in einem interessanten Vortrag auf die Geschichte und die Architektur des Gebäudes ein. Außerdem präsentierte sich, passend zum Motto des Denkmaltages „Gemeinsam Denkmale erhalten“, der Förderverein des Schlösschens.

Bereits am Samstagnachmittag hat Bernhard Lensing im Pfarrheim von St. Martini vor einem sehr interessierten Kreis von Besuchern über Erinnerungsorte in Emmerich, aber auch in anderen Städten, und die Erinnerungskultur früher und heute referiert.

Bildunterschrift:Künstler Oliver Kretschmann ließ die Fassade des „Witte Telder“ am Samstagabend bunt erstrahlen.

Quelle: Stadt Emmerich
Foto: Stadt Emmerich