Ausstellung „Menschen – Steine – Migrationen“ eröffnet

Ausstellung „Menschen - Steine - Migrationen“ eröffnet - Foto: Ewald Kersten
Ausstellung „Menschen - Steine - Migrationen“ eröffnet - Foto: Ewald Kersten

Ausstellung „Menschen –  Steine –  Migrationen“ eröffnet

Gegenwart und Vergangenheit jüdischen Lebens im Rheinland und Westfalen am Beispiel der Familie Plaat“ am Holocaust-Gedenktag

REES. Am Freitag, 27. Januar, eröffnete die stellvertretende Bürgermeisterin Mariehilde Henning die Ausstellung mit dem Titel „Menschen – Steine – Migrationen – Gegenwart und Vergangenheit jüdischen Lebens im Rheinland und Westfalen“ anlässlich des Holocaust – Gedenktages in Anwesenheit von mehr als 50 Besucherinnen und Besuchern.

Thomas Ridder, Leiter des Jüdischen Museums Westfalen in Dorsten sowie Bernd Schäfer, hiesiger Lehrer und Kenner der jüdischen Geschichte der Stadt Rees, führten mit viel Sachverstand und Engagement in das Thema der Ausstellung ein. Es handelt es sich um eine Wanderausstellung des Jüdischen Museums Westfalen in Dorsten. Diese stellt die Vergangenheit jüdischen Lebens dar, informiert über Neuanfänge und gibt kleine Einblicke in den jüdischen Alltag im Rheinland und Westfalen. Durch Bernd Schäfer wurde die Ausstellung um Informationen zum Schicksal der Reeser Familien Plaat, Sander, Elbaum-Bernhard und Wolff ergänzt, so dass die Besucher auch einen Einblick in die Geschichte der Jüdischen Gemeinde in Rees erhalten.

Der musikalische Rahmen wurde vom Rheinklang-Quartett, einem Ensemble der Haldern Strings gestaltet. Das Quartett beeindruckte die Zuhörerinnen und Zuhörer mit einem Adagio aus dem Streichquartett op. 33/3 von Joseph Haydn, einer Fantasie über die israelische Nationalhymne und je einem Abschieds- und Trinklied.

Die Ausstellung wird bis zum 24. Februar 2017 im VHS-Bereich des Rathauses der Stadt Rees zu sehen sein.

Quelle: Stadt Rees
Foto: Ewald Kersten