2.Workshop zum räumlichen Konzept der Leegmeerschule

2.Workshop zum räumlichen Konzept der Leegmeerschule
2.Workshop zum räumlichen Konzept der Leegmeerschule

2.Workshop zum räumlichen Konzept der Leegmeerschule

EMMERICH AM RHEIN. In den Räumlichkeiten der Leegmeerschule fand jetzt der zweite Planungsworkshop für die notwendige Erweiterung und die künftige räumliche Gestaltung der Grundschule statt. Pädagogen, Mitarbeiter des offenen Ganztags und Eltern diskutierten gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Verwaltung konkret über die künftige Raumplanung und Gestaltung der Grundschule. Die Veranstaltung wurde moderiert von erfahrenen Schulplanern von Hausmann Architekten aus Aachen, die ein Konzept für die Leegmeerschule entwickeln sollen.

Hintergrund für die Planungen ist, dass die Schule im 50er-Jahre-Komplex an der Hansastraße bereits jetzt an Kapazitätsgrenzen stößt. Auf Grundlage der neuen Schulbedarfsplanung hatte der Stadtrat im Februar beschlossen, die Schule zu einer dreizügigen Grundschule auszubauen und die Verwaltung beauftragt, entsprechende Vorbereitungen dafür zu treffen. „Die Schule benötigt als ‚Schule des gemeinsamen Lernens‘ zusätzliche Differenzierungsräume. Die Sozialarbeiterin sitzt in einer Abstellkammer. Ein Teil der Verwaltungsräume ist in der ehemaligen Hausmeisterwohnung untergebracht. Außerdem steigen Nachfrage – und damit auch Raumbedarf – für die Ganztagsbetreuung. All diese Punkte haben uns als Schulträger dazu veranlasst, uns gemeinsam mit den Betroffenen grundsätzlich über die künftige räumliche Gestaltung der Schule Gedanken zu machen. Einfach nur schnell einen Erweiterungsbau neben die bestehenden Gebäude zu setzen, wäre nicht nachhaltig“, so Bürgermeister Peter Hinze.

Nadja Scherer, Schulleiterin der Leegmeerschule, war mit den Ergebnissen des Workshops durchaus zufrieden: „Mir ist vor allem wichtig, dass möglichst schnell etwas gegen die Raumnot getan wird. Deshalb hatte ich am Anfang durchaus Zweifel, ob dieses Workshopverfahren nicht zu weiteren Verzögerungen führt. Aber nachdem ich jetzt die ersten Ideen der Architekten gesehen habe, kann ich mir gut vorstellen, dass wir auf diesem Wege für die Schule ein gutes und nachhaltiges Konzept hinbekommen, das dann auch den zügigen Bau von neuen Räumlichkeiten vorsieht.“

Ein erster Workshop hatte bereits im April stattgefunden. Das Architekten-Team wird ihre Pläne für die Erweiterung und die künftige räumliche Gestaltung der Leegmeerschule in den kommenden Wochen detailliert ausarbeiten und dann zunächst der Schulplanungskommission und dem Schulausschuss vorstellen. Im Anschluss fällt der Stadtrat die Entscheidung, welche baulichen Maßnahmen im Zuge der Erweiterung der Leegmeerschule erforderlich sind.

Bildunterschrift: In mehreren Arbeitsgruppen wurden Konzepte für die zukünftige räumliche Gestaltung der Leegmeerschule entwickelt.

Foto: Stadt Emmerich
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